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Veränderungstechniken

 

Wie kann man mithilfe spezieller Techniken Veränderungen bewirken? Veränderungen, die das Leben erfüllter und glücklicher machen? Das ist DIE zentrale Frage der Therapie.

 
Wichtig für die Auswahl der Methoden ist in jedem Fall die sorgfältige Diagnostik, die zeigen soll, auf welcher Ebene das Problem liegt und wie es beantwortet werden muss. Daraus leiten sich die Techniken zur Veränderung ab, die, je nach Therapiephase, möglich und erfolgversprechend sind.
 
 
Ein Beispiel:
Nach einer traumatischen Erfahrung, die noch unverarbeitet ist und quälende Symptome  hervorbringt, muss zunächst das Gefühl von Sicherheit und Halt neu wieder hergestellt werden. Die gewünschte Veränderung wird also anfangs durch Übungen und Techniken erzielt, die dem/der PatientIn viel eigene Kontrolle geben und beispielsweise über Imaginationen sichere Gefühle, Selbstvertrauen und innere und äußere Kraftquellen (die sogenannten Ressourcen) fördern. Tiefe Trancearbeit z.B. im Liegen mit vielen freien Möglichkeiten des Assoziierens sind in dieser Phase meist weder möglich noch hilfreich, ganz im Gegenteil. Zunächst geht es um Stabilität und die Möglichkeiten, das innere Erleben aktiv zu steuern
 
In späteren Phasen, wenn die inneren "Werkzeuge" entsprechend trainiert wurden, kann man sich stufenweise den belastenden Erlebnissen stellen. Sowohl EMDR als auch körperbezogene und hypnotherapeutische Methoden nutzen die mentale Kraft.
 
Entscheidend ist, sie mit Hilfe der Therapeutin sehr sorgsam und bewusst einsetzen zu lernen. Dann kann sie ein enorm heilsames Potential eröffnen. Alte Belastungen werden verarbeitet und eingeordnet und die Kraft und Aufmerksamkeit fließen wieder ganz in die Lebensgestaltung der Gegenwart, klar verbunden mit sinnvollen Zielen für die Zukunft.
 
 
 
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